Bei manchen älteren Patienten verläuft der Alterungsprozess optimal und erfolgreich ohne Beeinträchtigung der kognitiven oder intellektuellen Funktionen. Somit kann ein älterer Patient:
- normal altern, wobei sich eine Verlangsamung der sensorischen und intellektuellen Funktionen einstellt
- von leichten kognitiven Störungen betroffen sein, die ausgeprägter sind als beim normalen Alterungsprozess, ohne jedoch das Stadium der Demenz zu erreichen
- eine Demenz vom Alzheimertyp oder eines anderen Typs entwickeln.
Ursachen kognitiver Störungen
Die Ursachen sind vielfältig, und nicht bei allen älteren Menschen kommt es zu einer Demenz. Mehrheitlich bleiben die Störungen unverändert bestehen; manchmal bilden sie sich zurück.
Gedächtnisprobleme können auch andere Ursachen als eine Demenz haben: andere Erkrankungen (Depression, Schilddrüsenunterfunktion, Anämie, Diabetes usw.) oder die Einnahme gewisser Medikamenten (z.B. Psychopharmaka).